Polen II – Pommern / Frisches Haff

aaa-polen207. – 10.07.13

 

Sonntag, 07.07.13 
23° Grad sonnig 184 km mit WoWa
Ø 60 km/h, Ø 9,4 L, 3:06 Std. Fahrzeit

 

Abschied von unseren vielen netten Nachbarn und Abfahrt über Olsztyn (Allenstein) nach Elblag (Elbing), von wo aus wir die nächsten Tagesetappen starten wollten

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Die Fahrt führte uns über die Bundesstraßen 16, 7 und 77. Fast die gesamte Strecke war super ausgebaut; erstklassige neue moderne und übersichtliche Straßen.

Mitten in der Stadt haben wir einen schönen kleinen gemütlichen familiär geführten Campingplatz gefunden, der direkt am Kanal liegt.
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jetzt „nur noch“ kurz zum Einkaufen für das Abendessen mitten durch die Stadt……

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Der Spaziergang mit dem Hund vor dem Campingplatz
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Elblag gefiel uns gar nicht, morgen werden wir wieder abreisen……

 

 

 

Montag, 08.07.13 
28° Grad 121 km mit WoWa
Ø 44 km/h, Ø 8,6 L, 2:45 Fahrzeit

 

Gleich nach dem Frühstück fuhren wir mit dem WoWa nach Malbork (Marienburg). Mit unserem Gespann gönnten wir uns hier einen bewachten schattigen Busparkplatz für 12 EUR (4 Std.).

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Hier steht die zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende größte Burganlage Polens, die Marienburg, die zugleich der größte Backsteinbau Europas ist. Von 1309 bis 1457 war es Hauptsitz des Deutschen Ordens.

Da wir mit dem Hund nicht in die Burg kamen, begnügten wir uns mit den Außenanlagen.

Stitched Panorama

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Nach der Burgbesichtigung kurz zu McDonald und ein kleiner Streifzug durch die Innenstadt
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Gegen Mittag ging es weiter Richtung „Frisches Haff“.

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Hier waren auf unserer inzwischen angeschafften Campingkarte drei CP eingezeichnet. Der erste Campingplatz lag in einem „Pinienwald“ und erschien uns sehr touristisch, der zweite lag mitten in DEM Tourigebiet, also sollte es der dritte werden….. 30 km die Haffstraße entlang, bis 4 km vor die russische Grenze, wo die Straße endete. Diese Haffstraße ist ein absolutes Highlight!! Konnte man die ersten 10 km aufgrund der Bodenwellen mit dem Gespann mit höchsten 50 km/h befahren, rollten wir die letzten 15 km mit höchsten 30-40 km/h. Das ständige Schlagen und Knallen der Antischlingerkupplung tut einem schon nach einem km in den Ohren und der Seele weh.

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Im letzten Ort, wo auch die Straße endet, angekommen, haben wir uns bei der Suche nach dem CP auch noch verfahren und sind in einer Sackgasse gelandet. Rückwärtsfahren macht so richtig Spaß, wenn einem hier und da mal ein Badegast hinter die Kiste läuft

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Gelandet sind auf einem kleinen sehr einfachen CP.
Die Besitzerin, eine ehemalige Deutschlehrerin und ihr Ehemann haben dort immer ein offenes Ohr für die Besucher.

Rezeption und Einfahrt
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Wasch“räume“ und Toiletten
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und ein phantastischer Stellplatz
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Gleich bei Anreise wurden wir vor den Wildschweinen „gewarnt“, die am vorherigen Wochenende zwei Zelte nach Nahrung durchwühlt und dabei zerstört hatten. Die Wildschweine mit ihren Jungen sind zwar nicht gefährlich, können auf der Suche nach Nahrung aber erhebliche Schäden anrichten.

50 m von unserem WoWa entfernt wurde vom CP-Besitzer und dem Förster an unserem Anreisetag eine Wildschweinfalle aufgebaut.
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Wir sind ca. einen km durch den Wald an den Strand gegangen.
Schon auf dem Weg wurde Annette fündig… Ein Bernstein mitten im Wald auf dem Sandboden. Auch am Strand lag sofort der nächste kleine Bernstein.
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Ich habe mich ein wenig in die Sonne gelegt und Annette hat Bernsteine gesucht. Die weitere Ausbeute war dann allerdings mehr mager.
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Zurück auf dem CP war gerade die Wildschweinfangaktion in vollem Gange. Mit Maiskörnern wurden die Schweine vom Campingplatzbesitzer in das Gehege gelockt. Zack – bis auf einen Frischling waren alle Schweine drinnen.
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Stunden später wurde auch das „Ferkelchen“ mit Futter in einer Kiste gefangen.
Anschließend wurden alle Wildschweine in Kisten verladen und in ein 10 ha großes Tiergehege gefahren.
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Dienstag, 09.07.13 
24° Grad
Tagebuch schreiben / Relaxen

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Gegen 13 Uhr sind wir zu Fuß zur russischen Grenze gelaufen.

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Nachmittags ein erneutes Wildschweinfangen auf dem CP
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Abends sind wir im Dorf essen gegangenTomatensuppe, Steak, Piroggen und Getränke für zusammen runde 20 EUR
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Mit einem gemütlichen Fernsehabend im Wohnwagen haben wir den Tag ausklingen lassen.

 

 

 

Mittwoch, 10.07.13 
22° Grad
Gesamt 1045 km nach Hause
Bis zur deutschen Grenze
460 km mit WoWa
Ø 66 km/h, Ø 10 L, 7 Std. Fahrzeit
Ab der deutschen Grenze
585 km mit WoWa
Ø 100 km/h, Ø 9,5 L, 5:43 Std. Fahrzeit

 

Da die Polen Sommerferien hatten und die Ostseeküste deren Haupturlaubsziel ist, hatten wir beschlossen, die See nicht mehr anzusteuern.

Wir wollten in einem Rutsch nach Hause fahren Vor uns lagen zunächst wieder die ersten 30 km Holperstrecke mit Bodenwellen. Hinzu kamen noch ca. 50 km weitere „Buckelpiste“ bis wir endlich auf einer gut ausgebauten Bundesstraße waren, die bis nach Danzig führte….

Gleich nach Danzig wurden wir runde 40 km auf einer vierspurigen Straße durch eine Stadt nach der anderen geführt, was wirklich nervte. Der Rest der Strecke war sehr akzeptabel….

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Unsere letzten Zloty haben wir dann sinnvoll bei Biedronka in Getränken investiert.

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Gegen 18 Uhr erreichten wir die deutsche Grenze

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Jetzt waren es nur noch runde 550 km bis nach Hause….

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