Schweden / Norwegen / Dänemark I

abIMG_338510. – 19.08.12

 

Freitag, 10.08.12
18° Grad – Sonne, wolkig
442 km mit WoWa – Ø 94 km/H – Ø 11 L
Dötlingen – Flensburg – Odense

 

Freitag Abend um 19:15 Uhr, die Staus um Hamburg wurden weniger und unser Wagen rollte. Da auf der A1 Richtung Fehmarn immer noch div. Kilometer Stau waren, entschieden wir uns nun endgültig für die Brücken-Route über Kolding und Kopenhagen.

 

aP1090612Bereits im April hatten wir uns BroBis und Brokort besorgt. Das ist ein System, bei dem man für mautpflichtige Brücken, Straßen und Tunnel in Skandinavien eine Karte mit Magnetstreifen und einen Transponder bekommt, der an der Frontscheibe befestigt wird. Die Vorteile: man braucht an keiner Mautstelle anhalten und erhält zusätzlich etliche Rabatte. So zahlt man z.B. für die Øresundbrücke mit Pkw und Wohnwagen dank BroBis nur noch den halben Preis.
(Beim ersten Mal bekommt man BroBis, wenn man es vor Ende April bestellt, kostenlos. Später zahlt man 40 EUR pro Jahr, die man bei der ersten Überfahrt über die Brücken allerdings schon wieder raus hat)


Um 22:45 Uhr, letzter Tankstopp und Essen fassen bei McD in Flensburg vor dem Grenzübertritt nach Dänemark.

 

 

Sonntag, 12.08.12
21° Grad – Sonne, leichte Wolken
650 km mit WoWa – Ø 10 L
Odense – BRÜCKE – Kopenhagen – Øresundbrücke – Malmö – Hultsfred

 

Morgens gegen 01:00 Uhr haben wir einen Rastplatz kurz vor Odense angelaufen. Unser Gespann auf dem Wohnwagenparkplatz abgestellt und uns schlafen gelegt…..

Kurz vor 06:00 Uhr klingelte der Wecker. 11° C und diesig – wir wollten die Brücke bei Sonnenaufgang überfahren…..
Hier unser Übernachtungsplatz auf einer Raststätte bei Odense
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unsere Fahrt in den Sonnenaufgang, zunänchst über die StorebæltbrückeaIMG_2178

 

Um 08:00 Uhr war es so weit. Wir fuhren wir über die Øresundbrücke nach Schweden.IMG_2209

 

Gleich nach Grenzübertritt, kurz hinter der Brücke – ALKOHOLKONTROLLE und Lycos musste seinen Ausweis vorzeigen. Wie wir erfahren haben, muss man in Schweden bei JEDER Kontrolle pusten.

 

Nach der Überfahrt haben wir auf schwedischer Seite einen super Aussichtspunkt gefunden. Unser erstes Picknick auf schwedischer Seite…..IMG_2213 IMG_2241

 

Beim ersten Tanken in Schweden stellten wir fest: das kann mit Wohnwagen schon mal sehr eng auf der Tanstelle werden.
Dank einer netten Schwedin, die uns über die ersten Hürden beim Tanken geholfen hat, bekamen wir Sprit mit unserer EC-Card.

 

Erste schwedische EindrückeaIMG_2249

 

…..dieses Verkehrsschild steht im Süden an großen Straßen mind. alles 5 bis 15 km!!!
und es fogt kurz darauf garantiert der Blitzer…..

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In Schweden fährt man sehr gelassen. Hier liegt in der Ruhe die Kraft. Dort wo 90 steht, fährt man besser 90, so wie die Einheimischen…..

 

Besuch in einem kleinen MuseumIMG_2252 IMG_2256 IMG_2257

 

Ankunft gegen 15 Uhr bei Antje und Maik auf dem Campingplatz HultsfredIMG_2274aIMG_2384 aIMG_2388 aIMG_2390

Aufbauen – Einkaufen – Grillabend
(gegrilltes Rindfleisch mit Salat)

 

…….und wenn die MILLIONEN von Mücken nicht wären, die einen zum Verhüllen zwingen, würden wir nur noch nach Schweden reisen

Grillen heißt manchmal;
draußen steht der Grill, aber drinnen sitzen.
Selbst der Hund musste in den Wohnwagen, weil er zerstochen wurde…..

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Sonntag, 12.08.12
21° Grad und leichter Regen – bewölkt
90 km ohne WoWa
Hultsfred – Lönneberga – Katthult

 

Nach dem Ausschlafen ging es gegen 11.15 Uhr Rtg. Lönneberga
Wer hier nach DEM HAUS von Michel sucht, der sucht vergebens. In Lönneberga ist dem Michel lediglich ein kleines  „Denkmal“ gesetzt. Bei den Verfilmungen von Astrid Lindgren spielen nicht  immer alle Örtlichkeiten auch dort, wo sie in den Filmen gezeigt werden.
(Michel heißt in Schweden im Original Emil. Weil es in D schon Emil und die Detektive gab, wurde Emil bei uns umbenannt)

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Besuch Katthult
hier ist das Haus vom Michel.

aIMG_2363Für 20 Kronen Eintritt kommen beim Besuch auf dem Katthult-Hof viele TV-Kindheitserinnerungen wieder hoch….

Zwischen 1971 und 72 wurden hier in den verschiedenen Jahreszeiten die Filme eingespielt, weil dieser Hof am besten mit der Beschreibung übereinstimmt, den Astrid Lindgren in ihren Büchern beschrieben hat.

Die Gebäude sind heute ganz normal von „Otto-Normalverbraucher“ bewohnt. Mit dem feinen Unterschied, dass sie Tag ein Tag aus von Herrn Tourist belagert werden.

 

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inzwischen hatten wir leichten Nieselregen und nur noch rund 16° Grad

unser erster Geocache in Schweden
Katthult

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Als um 14:30 Uhr starker Regen einsetzte, haben wir unsere Tagestour abgebrochen und den Campingplatz angelaufen.
Zum Abendessen gab es gegrilltes Rindfleisch mit Salat

 

 

 


Montag, 13.08.12
23° Grad Sonne
145 km ohne WoWa
Hultsfred – Wanderung NaturschutzgebietBullerbü

 

09.15 Uhr – Abfahrt zur Wanderung mit Antje
bis 12:00 Uhr sind wir mit Antje durchs Björnnåsreservatet, ein phantastisches Naturschutzgebiet, gewandert….aIMG_2430   aIMG_2432 aIMG_2434   aIMG_2441aIMG_2447   aIMG_2453 aIMG_2462   aIMG_2463 aIMG_2471   aIMG_2481

 

 

Nachmittags – Besuch des Astrid Lindgren Hauses
Auf diesem Areal ist Astrid Lindren aufgewachsen. Beleuchtet auf einem Model ihr altes Elternhaus

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unten zu sehen das heutige Museum und rechts das neue Elternhaus von Astrid LindgrenaIMG_2524   aIMG_2525

altes Elternhaus und Pipi Langstrumpfs Limonadenbaum, der auf dem elterlichen Grundstück stehtaIMG_2533   aIMG_2529

 

 

Besuch Schwedens ältester Eiche
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dieser gigantische Baum ist über 1000 Jahre alt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rund um das Gelände stehen etliche „Steinmännchen“. Auch Annette hat eines hinterlassen…..aIMG_2554   aIMG_2560   aIMG_2565

 

 

Wir Kinder von Bullerbü
Auf den Spuren von Astrid Lindgren hat es uns auch nach Bullerbü verschlagen. In den Häusern wohnen heute normale Leutz…..aIMG_2578 aIMG_2581 aIMG_2585 aIMG_2588

 

Annette wollte unbedingt noch die Steintafeln von Visans Skepp besichtigen.
Im zweiten Anlauf, als wir endlich Kleingeld der Schwedische Kronen hatten, konnten wir die Tafeln von nahem betrachten

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auf diesen 40 Steintafeln wurden Kirchenlieder veröffentlicht
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Tanken
Heute Abend nahmen wir zum ersten Mal wirklich wahr, dass man in Schweden am besten aufgehoben ist, wenn man die (Visa) MASTER CARD   M I T   Pin hat. Darauf waren wir nicht wirklich vorbereitet

Hultsfred hat DREI Tankstellen. An keiner dieser Tankstellen bekamen wir Sprit.
(In Schweden gehört der Shop neben der Tankstell nicht unbedingt zur Tankstelle!! Deswegen kann man dort oft auch nicht das Geld  oder die Kreditkarte für das Tanken annehmen)

Zum Abendessen gab es gegrilltes Rind mit Salat

 

 

Dienstag, 14.08.12
23° Grad, ein leichter Sonne Wolken Mix
309 km mit WoWa – ø 71 km/h – ø 9,5 L
Hultsfred – Stockholm

 

lecker Frühstück mit Rührei
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Da wir mit unserer EC (MaestroCard) an keiner Tanke Sprit bekommen haben, ist Antje mit uns zum Tanken gefahren und hat die 610,68 Kronen für uns ausgelegt. Wir werden Ihr das Geld überweisen, wenn wir wieder in Deutschland sind.  DANKE dafür……

13:00 Uhr
Abfahrt nach Stockholm und Abschied von Antje und Maik

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18:15 Uhr Ankunft in Stockholm
Bredäng Camping Stockholm
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hier ist es etwas enger als auf den ländlichen Campingplätzen. Trotzdem haben wir ohne Vorbuchen einen schönen Stellplatz gefunden, nachdem man uns erst auf einen Mini-Platz stellen wollte…..Zum Abendessen gab es Tortellini mit Zuccini-Tomatensauce

 

 

 

 

 

Mittwoch, 15.08.12
22° Grad – Sonne mit wenigen Wolken
U-Bahn – plus 13 km (Einkaufen) – Ø 25 km/h – Ø 7,9 L
STOCKLHOLM

 

Um 09:00 Uhr ging es mit der U-Bahn-Linie 13 Richtung Innenstadt (die Fahrkarten hatten wir am Vorabend von einem anderen Camper geschenkt bekommen)

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Nach einer kurzen Sightseeing-Tour machten wir uns auf zum Königspalast, um zum Glockenschlag 12:00 Uhr beim Wachwechsel in der ersten Reihe zu stehen.aIMG_2658 aIMG_2684   aIMG_2686aIMG_2682   aIMG_2691

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vor den Toren des PalastesaIMG_2765

 

weiter geht der Stadtrundgang
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Gegen 15 Uhr machten wir uns auf den Heimweg

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Für Annette erfüllte sich gegen 16:00 Uhr ein Traum 🙂
In Schweden einen IKEA besuchen…..

 

 

 

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anschließend Einkaufen für den Grillabend
in der Fleisch- und Knäckebrotabteilung

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Es geb Rumpsteak und Schweinefilet mit buntem Salat

 

 

Donnterstag, 16.08.12
23° Grad – Nachts 13° Grad – Sonne mit Schäfchenwolken
375 km mit WoWa – Ø 66 km/h – Ø 9,2 L – 5:44 Std. Fahrt
Stockholm – Avesta – Nusnäs – Mora – Furudal

 

Um 10:45 Uhr starteten wir Richtung Nord-Westen.
Stockholm lässt sich mit einem Navi recht gut befahren. Selbst auf den Autobahnen kommt es vor, dass der gelassene Schwede auch gerne mal 60 dort fährt, wo 90 km/h erklaubt sind. 95 oder 100 km/h fährt dafür keiner…..

In Stockholm haben wir uns bei STATOIL noch einmal unserem „Tankproblem“ gewidmet. Mit der EC-Card konnten wir hier ganz normal tanken. (300 km später wurden dafür alle drei EC-Carten an der „gleichen“ Tankstelle nicht mehr akzeptiert)

Bei strahlendem Sonnenschein, gespickt mit div. Schäfchenwolken fuhren wir gemütlich durch Schweden. Ein interessantes Gefühl der Anfang eines „Staus“ zu sein ;-). Wir dürfen mit Anhänger 80 km/h fahren, die Pkw 90 km/h. Überholt wird man trotzdem nur sehr selten, auch wenn dieses sehr wohl möglich wäre. Unsere Tempomateneinstellung, die auch bergab die eingegebene Geschwindigkeit einhält, hat sich bezahlt gemacht. Nicht nur, dass alle 5 – 10 km ein fester Blitzer steht, auch zwischendurch darf man die blaue Rennleitung mit gelben Warnwesten sehen, die mit einer Laserpistole die Geschwindigkeit messen. Bei einer Tempo-Einstellung von 83 km/h wird man nicht angehalten….

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Gegen 16 Uhr haben wir die „Dala-Pferdefabrik“ in Nusnäs besucht. Diese Pferde sollen weltweit berühmter sein als die schwedischen Elche.

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In Mora haben wir bei „Willy’s“ einen letzten Einkauf gemacht (Insider: unser Rindfleisch war nach dem Einkauf weg :-(. Auf dem Kassenbon war es auch nicht. Wir wissen bis heute nicht, wo es geblieben sein könnte)

Aufgrund des Tipps eines Wocampers sind wir weitere 45 km bis Furudal gefahren, um uns dort auf einen Rastplatz am Straßenrand an einen See zu stellen. Dort angekommen stellten wir fest: DAS war der goldene Tipp!!!

UND
KEINE Mücken!!!aIMG_2885 aIMG_2891

Hier haben wir es uns gemütlich gemacht.
Zum Abendessen gab es ein riesen Stück Rinderfilet und dazu gegrillte Champignons in Knoblauchsauce.

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Freitag, 17.08.12
21° Grad – Sonne, dichte Bewölkung, ein Mal ein paar Regentropfen, ansonsten weiter trocken und sonnig
193 km mit WoWa- Ø 63 km/h – Ø 9,7 L – 3:04 Std.
Furudal – Särna (3 Std. nur durch Wald) – Öjvallberget

 

Wir freuten uns auf einen Sonnenaufgang über dem See. Aber so sah es dann am nächsten Morgen aus:
NEBEL – der See war nicht mehr zu sehen…..aIMG_2911

 

Die heutige Tour führte uns stundenlang durch Waldgebiet.
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In Särna ging es noch einmal links ab Richtung Sären. Nach ca. 20 km hatten wir unser Ziel erreicht.
Irma & Detlef Herche
Öjvallberget
Das Schwedenteam

Ein gigantisch großes Grundstück  –
Hütten, die man mieten kann und super Stellplätze für Camper.

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Um 18:30 Uhr ging es „in die Berge“ zum Grillen….
Das Schwedenteam hatte uns zu Elchwurst eingeladen.
Ein gemeinsamer Abend in totaler Wildnis.
S U P E R !!! Ein Highlight dieses Urlaubs.

Detlef hatte uns alle mit seinem Lkw auf eine Anhöhe gefahren….

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Samstag, 18.08.12
15-18° Grad, durchwachsenes Wetter
101 km ohne WoWa
Särna

 

Diesen Tag haben wir ruhig angehen lassen. Ein wenig Cachen in Särna und Umgebung.

Die jahrhunderte alte Kirche von Särne, in der an diesem Tag eine Trauung stattfand….aP1000692   aP1000699

ein „Museumsdorf“ UND ein Verkehrszeichen, das in in Niedersachsen nicht gibt 😉

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zwischen den großen Nationalstraßen….

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Abends haben wir mit Detlef und anderen Gästen im „Speiseraum“ zusammengesessen. Videos von Schlittenhundfahrten geschaut und ein paar Bierchen getrunken. Wieder ein super Abend. Das Schwedenteam schafft es immer wieder Atmosphäre zu schaffen…

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Sonntag, 19.09.12
17° Grad, Nieselregen in Schweden – 25° Grad Sonne in Norwegen
360 km mit WoWa, Ø 57 km/h, Ø 10,8 L, 6:21 Std.
Öjvallberget – Idre – GRENZE nach Norwegen bei Flotningen – Passstraße –  bis kurz vor Tessanden

 

Gegen 8 Uhr sind wir aufgestanden, haben unsere sieben Sachen gepackt und sind zum Brötchen einkaufen nach Idre gefahren.

aIMG_3011Anschließend haben wir uns einen schönen Frühstücksplatz gesucht. Einen Weg abseits aller Straßen. Hier scheint ein Mal im Jahr ein Auto vorbei zu kommen…

Annette war dann der Meinung, ein paar Hundert Meter weiter kann man gut mit dem WoWa wenden. Pustekuchen 🙁 Da standen wir und kamen weder vor noch zurück 🙁 ……und waren froh, die kleine Anhöhe bei dem durchweichten Boden, auf den man Kies geschüttet hatte, geschafft zu haben.

Kein Weltuntergang – abhängen hätten wir sowieso müssen…., aber den Boden haben wir doch ein wenig durchgewühlt….aP1000736 aP1000738ohne Mover hätten wir hier in der Einsamkeit dicke Backen gemacht….

 

kurz danach:
die Norwegische Reichsgrenze

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